Auswärtsspiel! SV Heimstetten – FC Schweinfurt 05

„12 Spiele, 12 Siege sind möglich – wir sind heiß!“

Mit diesen oder ähnlichen Worten wurde in den letzten Tagen Zuversicht im Umfeld des FC verbreitet. Nach Spielende in Heimstetten wurden die treuen und an diesem Spieltag auch zahlreichen Schnüdelfans eines Besseren belehrt. Gegen 9 Uhr früh machte sich ein Fanszenebus aus Schweinfurt auf den Weg in das Münchner Umland, welcher über 30 Minuten vor Anpfiff in Heimstetten ankam. Empfangen wurde man – wie gefühlt immer und überall – von einem massiven Polizeiaufgebot. Vor Ort begab sich ein Teil der Schnüdelfans in den Gästeblock, während sich ein anderer Teil noch auf ein Bier in der Vereinsgaststätte einfand.

Pünktlich zu Anpfiff um 14 Uhr fanden sich ca. 80 Schnüdel im Gästeblock ein, der weder über eine Toilette, noch über einen Getränke- oder Essensstand, verfügte. Provinz eben. Zum Spiel selbst bleibt nur zu sagen, dass es in allen Belangen zu wenig war und im Auswärtsblock kaum etwas vom „Brennen“ der Mannschaft ankam. Dementsprechend eine verdiente – und im Angesicht des zweifachen Punktverlustes der Münchner Retortenmannschaft – eine extrem bittere 1:2-Niederlage. Im Anschluss an die verlorene Partie wurde noch das Heimstettener Sportheim unter höchstem Polizeischutz für das ein oder andere Helle und Semmelknödel mit Soße besucht. Ich wette, manch ein Schnüdel hat sich noch nie so sicher beim Pinkeln gefühlt wie heute. Wobei man das als Schnüdelfan eigentlich bei jedem Auswärtsspiel aufs Neue denkt. Naja, man(n) ging jedenfalls durch ein Spalier von gut 20 Uniformierten zum Pissoir, was in Zeiten von Corona vielleicht auch nur der Einhaltung des „Händewaschen“-Gebotes dienen sollte.

Um noch einmal das Thema Pinkeln aufzugreifen: Heimstetten verfügt im Gästeblock weder über einen Verkaufsstand für Essen oder Getränke, noch über eine Toilette. Oder auch: Willkommen in der Regionalliga Bauern!

Abschließend – trotz des extrem enttäuschenden Resultats – ein Dank an die Schweinfurter Gruppierung, die den heutigen Bus nach Heimstetten organisiert hat! Ein weiterer Dank an den sehr entspannten Busfahrer und auch ein Dank an alle Schnüdel, die den doch recht weiten Weg ins Münchner Umland auf sich genommen haben! Unterstützt wurden die Schnüdel an diesem Tag auch von einer Abordnung aus Aalen.

Am kommenden Wochenende findet die Scheckübergabe unserer letztjährigen Spendenaktion „FC05 Fans helfen“ vor dem Heimspiel gegen den SV Schalding-Heining im Willy-Sachs-Stadion statt. Gesammelt und verkauft wurde für das Tierheim Wannigsmühle bei Münnerstadt und für das Jugendhilfezentrum Maria Schutz in Grafenrheinfeld. Beide Organisationen werden am kommenden Samstag mit Vertretern zur Übergabe im Stadion begrüßt. An dieser Stelle bereits ein herzliches Dankeschön an alle, die zur gelungenen Spendenaktion beigetragen haben – insbesondere unserer Mannschaft, die sich diesbezüglich mit tollen Auktionen und einem lockeren Geldbeutel (erstmalig!) nicht lumpen ließ. Danke, Tobi Strobl, auch wenn Du auf ein entspanntes und „besinnliches“ Abendessen auf unserer Weihnachtsfeier spekuliert hattest und wir Dich diesbezüglich leider enttäuschen mussten. Willkommen in der Kugellagerstadt, willkommen in Schweinfurt am Main!

Wir sehen uns hoffentlich alle am Samstag in unserem schönen Rund, unser Förderkreis-Fanstand hat wie gewohnt vor dem Spiel für Euch geöffnet! Einmal Schnüdel, immer Schnüdel!

Euer Förderkreis Kugellagerstadt

Datum: 07.03.2020 – Anpfiff: 14:00 Uhr
Spielstätte: Sportplatz Heimstetten
Spiel: 23. Spieltag Regionalliga Bayern
Ergebnis: 2:1
Tore: 1:0 Hannemann (66.), 2:0 Weser (84.), 2:1 Pieper (90. + 2)
Gelb: Steimel, Riglewski, Sengersdorf – Jabiri, Krätschmer, Korb, Fery, Yarbrough.
Zuschauer: 250 (davon ca. 90 Schnüdel)

SV Heimstetten: Riedmüller – Raimondo-Metzger, Sengersdorf, Hintermaier – Hannemann, Steimel (78. Duhnke), Sabbagh, Weser, Reuter – Riglewski (C) (89. Gartmann), Müller (71. Michalz)

FC Schweinfurt 05: Reichert – Kleineheismann, Billick, Bauer, Köppel (85. Manu) – Fery, Korb, Danhof (70. Yarbrough), Krätschmer – Awata (61. Pieper), Jabiri