Nach Pyrovorfällen: Markus Wolf erwartet ein klares Bekenntnis zum FC 05

Eigentlich sollte heute bei der Eröffnung der neuen Geschäftsstelle der Schnüdel in der Schweinfurter Bauerngasse gefeiert werden. Nach den zu verurteilenden Ereignissen – mutmaßlich einer Einzelperson (!) – beim Auswärtsspiel in Buchbach und der darauffolgenden offenen Drohung des Verbandsobersten, Rainer Koch, via Facebook (!), hängt der Haussegen in der Niederwerrner Straße jedoch gehörig schief.

Nun äußerte sich der Vorsitzende der Schnüdel, Markus Wolf, zu den Vorfällen in Buchbach:

Sportlich hat der FC05 das Auswärtsspiel am vergangenen Freitag mit 1:0 beim TSV Buchbach gewonnen. Auf Grund pyrotechnischer Vorfälle drohen dem FC 05 nun aber sehr harte Strafen, sogar ein Punktabzug scheint möglich. Mehrfach haben Anhänger der Schnüdel am Freitag pyrotechnische Gegenstände im Gästeblock abgebrannt, das Spiel wurde zweimal  – einmal für mindestens fünf Minuten – unterbrochen.

„Wir verurteilen dieses Verhalten aufs Schärfste und werden alles daransetzen, den oder die Täter ausfindig zu machen“, erklärte FC05-Geschäftsführer und Vorsitzender Markus Wolf. Laut den Statuten des Bayerischen Fußball-Verbands kann der FC 05, neben einer vermutlich sehr hohen Geldstrafe als Wiederholungstäter, auch mit einem Punktabzug belegt werden. „Gerade im Hinblick auf den Kampf um Platz zwei und der damit verbundenen Teilnahme am DFB-Pokal wäre das ein herber Rückschlag. Den DFB-Pokal aufgrund dieser Ausschreitungen zu verpassen, wäre nicht nur ein hoher finanzieller Schaden, sondern auch eine Frechheit gegenüber allen anderen FC05-Fans, die sich auf ein solches Highlight im Willy-Sachs-Stadion freuen. Ich hoffe, dass sich der oder die Täter in seinem oder ihrem eigenen Sinne bei uns melden. Ihre Identifizierung ist laut Statuten die einzige Möglichkeit, den Punktabzug zu vermeiden“, bekräftigt Markus Wolf.

„Bei allen unterschiedlichen Meinungen oder Ansichten gibt es für Verantwortliche, Spieler und Fans des FC 05 grundsätzlich nur ein gemeinsames Ziel: den sportlichen Erfolg, also möglichst viele Siege und Punkte“, so Wolf weiter. „Dafür feuern Fans an, dafür reisen sie an einem Freitagabend bis ins entfernteste Oberbayern. Wer Punkte des FC 05 mutwillig verschenkt, kann sich der Definition nach nicht Fan nennen. Wir erwarten ein klares Bekenntnis zu unserem FC 05. Dann lässt sich – auch laut dem Bayerischen Fußball-Verband – über eine mit den persönlichen Rahmenbedingungen vereinbare und angemessene Strafe reden.“

(Textquelle: Pressemitteilung FC Schweinfurt 05 – 12. März 2019)

Bis dahin bleibt es aus Schnüdelsicht abzuwarten, ob derjenige Verantwortung für sein verantwortungsloses Handeln übernimmt und sich freiwillig stellt.


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