Heimspiel-Vorschau! FC Schweinfurt 05 – FC Pipinsried

„Auswärts sind wir zur Zeit nur, um Hallo zu sagen“ – Nico Kovac. Glücklicherweise dürfen unsere Schnüdel am Samstag zuhause verweilen, fernab von anstregenden und strapaziösen Busfahrten in den Süden des Freistaates. Zu Gast ist der FC Pipinsried aus dem Dachauer Hinterland. Laut Vereinshomepage der Gäste ist ein Bus in die Stadt am Main „Schweinfurth“ (sic!) geplant, man darf also gespannt sein, wieviele blau-gelbe Anhänger am Ende unseren Gästeblock bevölkern werden.

Aktuell liegt der Aufsteiger mit 26 Punkten auf dem 12. Tabellenrang, vier Punkte vor den Relegationsplätzen und auch vor namhaften Mannschaften wie der SpVgg Bayreuth und Wacker Burghausen. Mit 17 Punkten und damit ganzen sieben mehr als unser FC 05 haben die Gäste den Großteil ihrer Punkte in der Fremde gesammelt, was für einen Aufsteiger durchaus bemerkenswert daherkommt. Nach zuvor zwei Niederlagen konnte Pipinsried seine letzten drei Spiele – zweimal auswärts in Garching und Fürth, einmal zuhause gegen Mitaufsteiger Unterföhring – gewinnen. Bester Torschütze ist mit vier Treffern der Angreifer Atdhedon Lushi, gefolgt von den Mittelfeldakteuren Kasim Rabihic, Fabian Hürzeler – der gleichzeitig auch als Spielertrainer fungiert – und Emre Arik mit je drei Treffern. Das Hinspiel konnten unsere Schnüdel durch die Treffer von Steffen Krautschneider und Adam Jabiri mit 2:0 für sich entscheiden.

In der Zuschauertabelle rangiert unser FC 05 mittlerweile – auch bedingt durch extreme Verfälschungen wie den über 21.000 Zuschauern bei der Partie „FCA II – TSV 1860“ – auf dem fünften Tabellenrang. Hinter dem FC Memmingen. Euphorie und Aufstiegsambitionen schauen irgendwie anders aus. Die im Schnitt 1.213 zahlenden Zuschauer bedeuten somit einen der Negativwerte in den bisherigen fünf Jahren Regionalliga. Nicht so ganz einfach zu erklären eigentlich, da ja zumindest die sportlichen Ergebnisse mit 8 Siegen aus 10 Partien in den Heimspielen passten. Doch der mittlerweile recht deutliche Abstand zu Tabellenführer 1860 und das lustlose Gestolper in der Fremde gepaart mit mangelnder oder gar gänzlich fehlender Werbung für die Heimspiele, sind hier als Gründe anzuführen: Der FC selbst ist in der Innenstadt – bis auf ein paar Szene-Aufkleber und Graffitis – so gut wie nicht (mehr) präsent, Spieltagsplakate an den prägnanten Stellen und frequentierten Plätzen der Stadt sucht man mittlerweile auch schon länger vergebens. Die Probleme scheinen hausgemacht; man versucht sich nun irgendwie in die Winterpause „zu retten“. Und dann?!

Gerd Klaus vor der Partie: „Wir müssen nach der Niederlage in Eichstätt eine Reaktion zeigen. Wir haben jetzt noch drei Spiele vor der Winterpause, da gilt es noch mal alles zu geben, um möglichst viele Punkte zu holen. Pipinsried steht als Aufsteiger mit 26 Punkten ordentlich da, das Spiel ist sicher kein Selbstläufer. Wir müssen das Spiel konzentriert angehen und immer wieder gute Chancen kreieren. Wenn uns das gelingt, sollten wir auch das neunte Heimspiel der Saison gewinnen können.“

(Vielen Dank an Tobias Mühlsteff für die tollen Aufnahmen aus dem Hinspiel!)


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