Weihnachtsfeier der SZENE1905

Im direkten Anschluss an die Auswärtsfahrt nach Seligenporten fand am vergangenen Samstag die alljährliche Weihnachtsfeier der SZENE1905 statt, Beginn war selbstredend um 19:05 Uhr. Nachdem die hungrigen Leiber mit Pizza, Bratwurst und Schnitzel ruhiggestellt wurden, ging es daran die Tische mit den Utensilien für die Versteigerung zu Gunsten der Lebenshilfe zu füllen. Was da wieder alles mitgebracht wurde, WAHNSINN: Trikots, Fanzines, Bilder, Aufkleber, Bücher, Schnaps, Leinwände und „Bürotechnik“ ergaben ein rundes Bild, es konnte losgehen. Schmeißt die Fuffies Hunderter durch den Club!

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Ein Highlight dabei: Eine vom zukünftigen Welttorhüter (sieben FuPa-Elf-der-Woche-Nominierungen aus sieben Spielen!) David Paulus, der selbst an der Feier teilnahm, gesprayte Leinwand. Verdammt cooles Teil, welches um die 70 Euro gebracht haben dürfte. Auch eine Autogramkarte inklusive Torwarttrikot (Größe 128?) eines unserer Nachwuchsschnüdel aus der U9 wechselte für satte 55 Euro den Besitzer. Kurzum: Die Geldbeutel saßen erfreulicherweise locker, die Spendendose wurde rasch gefüllt und die Frühförderstelle der Lebenshilfe Schweinfurt darf sich nun auf einige Euros freuen, die dort auch dringend benötigt werden. Im Nachgang der Versteigerung wurde ausgiebig gefeiert und der ein oder andere Ton auf dem Schifferklavier (= Quetschn) angestimmt. Dank der kreativen Abänderung eines Evergreens der Vengaboys wurden auch – natürlich ausnahmslos freundliche – Grüße an eine Gruppe Fehlgeleiteter, ca. 50km mainabwärts, geschickt, falls diese nicht noch am Ansbacher Bahnhof nächtigen müssen. Etwas Rauch und Feuer durfte in dieser kalten Novembernacht natürlich auch nicht fehlen, und so wurde der Schweinfurter Himmel kurzerhand hell erleuchtet.

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Am Ende steht eine gelungene Weihnachtsfeier, die einmal mehr zeigt, dass Fussball eben doch (noch?) mehr ist, als das reine Ergebnis und der sportliche Erfolg. Nämlich ein gesellschaftliches Ereignis, das (fremde) Menschen zusammenbringt und manchmal gar zusammenschweißt. Menschen, die gemeinsam für ihren Verein einstehen und dessen Farben und Fahnen in die Welt hinaustragen. Menschen, die selbst an einem aktiven Vereinsleben und einer lebendigen Fankultur mitwirken möchten, ohne dabei den maximalen Erfolg ihres Vereins als Bedingung daran zu knüpfen. Denn was ist der Fussball aus Fansicht überhaupt noch wert, der sich „zwischen Borsigplatz und Shanghai“ international neu erfinden muss, der jedes Jahr neue absurde Gehalts- oder Transferrekorde aufstellen muss, um auch weiterhin „wettbewerbsfähig“ bleiben zu können? Und ganz nebenbei: Warum darf sich ein Konstrukt wie RB „Fuschl am See“ überhaupt Verein nennen, wenn es in diesem gerade einmal 20 stimmberechtigte Mitglieder gibt? Gedanken über Gedanken, an deren Ende nur einer stehen bleibt: „Fussball ist das wichtigste aller unwichtigen Dinge im Leben.“.


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